Über Syntura

Inhabergeführt · Münster · B2B

Zusammenhänge verstehen.
Verantwortung klären.
Zukunft möglich machen.

Syntura wurde gegründet, um schwierige Organisationsfragen über Fach-, Zuständigkeits- und Systemgrenzen hinweg bearbeitbar zu machen – wissenschaftlich fundiert, menschlich verantwortlich und wirtschaftlich realistisch.

KI-generierte Visualisierung: Blick über ein weites Gebirgstal
Der Anspruch: nicht einzelne Ausschnitte optimieren, sondern das relevante Ganze verstehen. KI-generierte Visualisierung – keine Abbildung eines realen Syntura-Projekts.

Syntura auf einen Blick

Ein junges Unternehmen mit einer klaren Aufgabe.

Syntura verbindet Wissen und Perspektiven dort, wo Entscheidungen gleichzeitig Menschen, Organisation, Ressourcen und Zukunft betreffen.

HeuteSyntura UG (haftungsbeschränkt), inhabergeführt in MünsterKernproduktSYNThese – Analyse- und EntscheidungsprozessAufgabekomplexe Organisations- und Entscheidungsfragen navigierbar machenAdressatensoziale Organisationen, Unternehmen und passende öffentliche KontexteArbeitsweisesystematisch, multiperspektivisch, transparent und proportionalAnspruchFachlichkeit, Teilhabe und Umsetzbarkeit nicht gegeneinander ausspielen

Entstehung und Notwendigkeit

Weil reale Probleme selten in Zuständigkeitsgrenzen passen.

In sozialen, wirtschaftlichen und öffentlichen Arbeitswelten zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Viele Beteiligte verfügen über relevantes Wissen – aber jeweils nur über einen Ausschnitt. Fachlichkeit, Alltagserfahrung, Zahlen, rechtliche Vorgaben, Ressourcen und die Sicht betroffener Menschen liegen nebeneinander, ohne zu einem entscheidungsrelevanten Systembild verbunden zu sein.

Dann werden Maßnahmen schnell beschlossen, obwohl Befunde, plausible Wirkmechanismen, Alternativerklärungen und Zielkonflikte noch nicht ausreichend unterschieden sind. Das kann Zeit, Geld, Akzeptanz und Vertrauen binden, ohne die eigentliche Entscheidungslage zu klären.

Syntura entstand aus der Überzeugung, dass Organisationen dafür eine eigene Syntheseleistung brauchen: nicht mehr Information um ihrer selbst willen, sondern eine nachvollziehbare Verbindung des wirklich Entscheidungsrelevanten.

Komplexität nicht kleinreden.
Sie gemeinsam navigierbar machen.Das ist der Ausgangspunkt von Syntura.

Philosophie

Ergebnisoffen in der Analyse. Nicht wertfrei in der Verantwortung.

Syntura bevorzugt keine Lösung, nur weil sie vertraut, bequem oder gut verkäuflich ist. Gleichzeitig ist die Arbeit nicht neutral gegenüber Menschenwürde, Teilhabe, Fairness und vermeidbaren Schäden. Diese Haltung beeinflusst nicht das gewünschte Ergebnis – sondern die Fragen, die nicht übersehen werden dürfen.

Menschen im Zusammenhang sehen

Menschen, Verhalten und Leistung werden nie losgelöst von Umwelt, Strukturen, Barrieren und Handlungsmöglichkeiten betrachtet. Hier liegt ein wesentlicher heilpädagogischer und inklusiver Ursprung der Syntura-Perspektive.

Realität vor Wunschbild

Daten, Erfahrung, Forschung, Gegenargumente und Unsicherheit werden gemeinsam geprüft. Ein Ergebnis darf widersprechen – auch der ursprünglichen Annahme.

Wirkungen und Zielkonflikte benennen

Eine Lösung kann fachlich sinnvoll und zugleich finanziell, rechtlich oder sozial problematisch sein. Solche Spannungen werden nicht geglättet, sondern entscheidbar gemacht.

So tief wie nötig, so klar wie möglich

Komplexität rechtfertigt keine unnötig komplizierte Sprache. Untersuchungstiefe und Aufwand richten sich nach Tragweite, Risiko und zusätzlichem Erkenntnisnutzen.

Herleitung statt Autoritätsbehauptung

Empfehlungen müssen erkennen lassen, worauf sie beruhen, wo ihre Grenzen liegen und unter welchen Bedingungen sie tragfähig sind.

Inklusion als Qualitätsprinzip

Zugänglichkeit und Beteiligung sind nicht nur Themen sozialer Organisationen. Wer relevante Menschen oder Perspektiven ausschließt, riskiert blinde Flecken in jeder Organisation.

Simon Schroer-Mrosek, Inhaber und Geschäftsführer von Syntura
Simon Schroer-MrosekInhaber und Geschäftsführer

Wer dahintersteht

Direkte Verantwortung statt anonymer Beratungsapparat.

Simon Schroer-Mrosek verantwortet Syntura und die Durchführung von SYNThese persönlich. Auftraggeber wissen damit, wer die Analyse führt, Schlussfolgerungen begründet und Grenzen benennt.

Die Idee zu Syntura ist aus der Verbindung verschiedener Arbeitswelten gewachsen: inklusive Pädagogik und Heilpädagogik, kaufmännische Verantwortung, Organisations- und Koordinationspraxis, wissenschaftliche Arbeit sowie kreative Gruppen- und Bildungsformate. Gerade an ihren Schnittstellen wurde sichtbar, wie leicht gute Einzellösungen an Wirkung verlieren können, wenn relevante Teile des Gesamtsystems unbeachtet bleiben.

Syntura ist jung. Die fachliche und berufliche Grundlage dahinter ist es nicht. Wo zusätzliche Spezialexpertise nötig ist, wird das transparent benannt und gezielt vereinbart.

Was fachlich einfließt

Verschiedene Disziplinen – für eine gemeinsame Entscheidungsfrage.

Keine dieser Perspektiven beantwortet eine komplexe Frage allein. Ihr Wert entsteht in der begründeten Verbindung.

Master Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik

Menschen-in-Umwelt, Teilhabe, Barrieren, Rechte, Entwicklung und soziale Systeme bilden ein fachliches Fundament für die Analyse von Wechselwirkungen.

Kaufmännische Ausbildung und Verantwortung

Ressourcen, Kosten, Umsetzbarkeit, Personalprozesse und wirtschaftliche Folgen werden in Entscheidungen mitgedacht.

Wissenschaftliche Qualifikation

Fragestellungen operationalisieren, Literatur und Daten einordnen, qualitativ und quantitativ auswerten sowie Reichweite und Grenzen von Aussagen trennen.

Koordination und Organisation

Rollen, Schnittstellen, Informationswege und die Lücke zwischen Konzept und gelebtem Alltag fließen in die Realitätsprüfung ein.

Kreative und gruppenbezogene Praxis

Komplexe Inhalte verständlich vermitteln, Dynamiken wahrnehmen und heterogene Gruppen in einen arbeitsfähigen Prozess bringen.

Belegbare Praxisbasis

Verantwortung in Wissenschaft, Wirtschaft, Inklusion und Organisation.

Diese Stationen gehören zum persönlichen Kompetenzprofil von Simon Schroer-Mrosek. Sie werden nicht als Kundenreferenzen oder formale Kooperationen von Syntura ausgegeben.

2023–2025

Master und Lehrforschung

Master of Arts Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik an der katho NRW. Lehrforschungsprojekt mit dem Caritasverband für die Diözese Münster zur psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen – mit qualitativer und quantitativer Auswertung.

seit 2025

Koordination Schulbegleitung

Koordination im inklusiven schulischen Kontext bei der Lebenshilfe Münster: Schnittstellen, Bedarfslagen, Ressourcen, Kommunikation und Konfliktsituationen zwischen mehreren Beteiligten.

2020–2025

Kaufmännische Verantwortung

Leitende Buchhaltung und Personalverantwortung in einem Apothekenverbund mit drei Standorten: Finanzen, Verwaltung, Personalprozesse, Fristen und interne Kommunikation.

seit 2017

Funky e. V.

Art Director & Head Coach in inklusiven Bildungs-, Bewegungs- und Performanceformaten mit rund 150 Teilnehmenden: Konzeption, Trainingsstrukturen, Projektkoordination, Auftrittsleitung und öffentliche Vermittlung.

2018–2025

Vereinsführung

Stellvertretender Vorsitz bei Danceroom e. V. mit Mitwirkung an strategischen Entscheidungen, Veranstaltungsorganisation, finanzieller Mitverantwortung sowie Krisen- und Prozessmanagement.

2021–2022

Verwaltungsnahe Digitalisierung

Werkstudentische Tätigkeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Referat IfSG mit Einblicken in Verwaltungsabläufe und Antragsdigitalisierung.

seit 2019

Lehre, Workshops und Transfer

Konzeption und Durchführung von Bildungs-, Workshop- und Veranstaltungsformaten; verständliche Vermittlung komplexer Inhalte für heterogene Zielgruppen.

Grundlage: akademischer Lebenslauf, beruflicher Lebenslauf und kreative Vita von Simon Schroer-Mrosek, Stand 2026. Einzelnachweise und Originalunterlagen können im Rahmen einer konkreten Zusammenarbeit nachvollziehbar gemacht werden.

Wie Syntura arbeitet

Systematisch, multiperspektivisch und lernorientiert.

Auftrag und Scope werden geklärt, bevor eine Analyse beliebig wächst. Aussagen werden nach ihrer Grundlage eingeordnet. Widersprüche, Lücken und Alternativerklärungen bleiben sichtbar. Empfehlungen werden auf Realisierbarkeit geprüft und konditional formuliert.

Frage und Scope klärenrelevante Perspektiven verbindenAussagen nach Grundlage gewichtenWirkung und Zielkonflikte abwägenHerleitung und Grenzen dokumentieren

Wo die Grenzen liegen

Ein klarer Leistungsrahmen ist Teil der Haltung.

Syntura übernimmt keine Therapie, medizinische Behandlung, akute Notfallhilfe oder verbindliche Rechtsberatung. SYNThese ersetzt keine vollständige Fachplanung außerhalb eigener Kompetenz und garantiert weder Erfolg noch eine bestimmte Entscheidung.

Eine multiperspektivische Analyse ist außerdem nicht allwissend. Sie bleibt von zugänglichen Informationen, Beteiligungsmöglichkeiten, Zeit und Scope abhängig. Diese Grenzen gehören in das Ergebnis.

Was Syntura werden soll

Vom starken Kernprodukt zu einer Organisation für Wissen und Entwicklung.

SYNThese ist der heutige Ausgangspunkt – nicht das Ende der Idee. Syntura soll langfristig ein verlässlicher Ort werden, an dem Wissenschaft, Praxis, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und gesellschaftliche Verantwortung nicht getrennt nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam an realen Herausforderungen arbeiten.

01 · heute

SYNThese belastbar machen

Piloten durchführen, Nutzen und Grenzen ehrlich erfassen, Dossier und Prozess verbessern und eine tragfähige Marktfassung entwickeln.

02 · nächste Entwicklung

Wissen und Kooperation verbinden

Ein belastbares Evidenzsystem, ergänzende Analyse- und Lernformate sowie passende Zusammenarbeit mit Praxis, Fachpersonen, Wissenschaft und Netzwerken aufbauen.

03 · langfristige Perspektive

Ein interdisziplinärer Arbeits- und Lernort

Ein Ort, an dem Beratung, Forschung, Bildung, Inklusion, Kultur, Begegnung und praktische Entwicklung zusammenfinden – offen für Organisationen und Menschen, deren Fragen zwischen bestehenden Systemen liegen.

Das langfristige Sinnbild

Ein offener Syntura-Campus: Verbindung statt Abgrenzung.

Die Campusidee steht für einen barrierearmen und interdisziplinären Ort, der Beratung und Teilhabe, Akademie und Forschung, Kultur und Begegnung sowie gesundheitliche und soziale Kooperation räumlich und fachlich verbinden könnte.

Maßgeblich wären nicht Größe oder Architektur, sondern Menschenwürde, Selbstbestimmung, Partizipation, Schutz und Privatsphäre, Nachhaltigkeit, Erinnerung und verantwortete Vernetzung.

  • öffentlich zugängliche Begegnungs- und Kulturräume
  • geschützte Beratung und bedarfsgerechte Unterstützung
  • Bildung, Forschung und fachlicher Austausch
  • inklusive Arbeits-, Wohn- und Beteiligungsmöglichkeiten

Kontakt

Passt diese Haltung zu Ihrer Frage?

Im Erstkontakt prüfen wir offen, ob Syntura fachlich, zeitlich und inhaltlich der passende Partner ist.